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Volkmar Vogel (CDU/CSU)

Welchen Stellenwert hat das selbstgenutzte Wohneigentum für Sie heute? Lesen Sie hier das Interview mit Volkmar Vogel (MdB) von der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Er ist Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit ...

Bild Volkmar Vogel

© Schmid MdB Vogel

Verband Wohneigentum: In Deutschland ist es besonders für Familien und Schwellenhaushalte schwierig, sich eine eigene Immobilie anzuschaffen. Knappes Bauland, verteuernde Bau- und Sanierungsauflagen, hohe Erwerbsnebenkosten sind Lasten, die auch durch niedrige Baugeld-Zinsen nicht aufgefangen werden. Was plant Ihre Partei konkret, um Menschen beim Erwerb von Wohneigentum zu unterstützen?

Vogel: In jedem Fall werden wir unser besonderes Augenmerk auf die Eigentumsbildung für breite Schichten der Bevölkerung richten. Nach Kräften werden wir hierzu den verbreiteten Wunsch junger Familien nach den eigenen vier Wänden unterstützen. Denn wir wissen: Wohneigentumsförderung ist aktive Familienpolitik. Gleichzeitig dient Wohneigentum der Altersvorsorge. Aber Sie fragen nach ganz konkreten Maßnahmen: Uns schwebt unter anderem die Förderung des Wohneigentums durch eine attraktivere Wohnungsbauprämie samt einer höheren Kinderkomponente oder sogar die Einführung eines Baukindergeldes vor.

Verband Wohneigentum: Der Klimaschutzplan 2050 verfolgt das Ziel, den CO2-Ausstoß deutlich zu reduzieren. Das tragen wir mit: Gerade im Eigenheimbereich ist schon viel geschehen. Sorge bereitet uns jedoch der im Gebäudeenergie-Gesetz angestrebte "KfW-Effizienzhaus-Standard 55", den wir aufgrund der Kosten für Eigentümer und private Bauherren nicht für realisierbar halten. Wie wollen Sie Bezahlbarkeit des Wohnens sicherstellen?

Vogel: Mir ist klar, dass die 2016 in Kraft getretenen energetischen Anforderungen für Neubauten und die geltenden Regelungen für den Bestand anspruchsvoll sind. Dennoch stehen wir auch weiterhin zu unserem Wort, dass Eigentümer und Mieter auf dem Weg zur Erreichung der Klimaschutzziele nicht überfordert werden dürfen. Daher wird es mit uns keine drastischen Eingriffe - wie etwa umfangreiche Sanierungszwänge oder Strafsteuern für wenig sanierte Gebäude ? geben. Beides lehnen wir ab. Viel mehr führt unser Weg zur Erreichung der Klimaschutzziele über die Mobilisierung Vieler. Ich nenn? sie einfach mal energetische Überzeugungstäter trotz aller anspruchsvollen Anforderungen. Diese Breitenwirkung werden wir jedoch nur mit einer steuerlichen Förderung in die energetische Sanierung von Ein- und Zweifamilienhäusern oder Wohneigentumsanlagen bringen können.
Verband Wohneigentum: Mit Blick auf den demografischen Wandel ist Altersgerechtes Wohnen ein zentrales Thema. Wie wollen Sie gewährleisten, dass in diesem Bereich zukünftig zuverlässig z.B. Umbaumaßnahmen gefördert werden? Werden Sie das KfW-Zuschussprogramm "Altersgerecht umbauen" besser ausstatten und für eine Verstetigung sorgen?

Vogel: Wir müssen und wollen möglichst vielen Menschen das langjährige und auch Generationen übergreifende Leben in der eigenen Wohnung, im eigenen Haus oder auch im angestammten Wohnviertel ermöglichen. Die dafür erforderlichen Investitionen in den alters- bzw. generationen-gerechten Umbau von Wohnraum und des Wohnumfeldes werden wir zu diesen Zwecken natürlich auch weiterhin unterstützen. So kann auch künftig mehr barrierearmer Wohnraum für die besonderen Ansprüche von Senioren, Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen oder auch Familien mit Kleinkindern geschaffen werden.

Verband Wohneigentum: Wohneigentümer werden immer stärker belastet, beispielsweise durch die in Deutschland hohe Grunderwerbsteuer. Dringend erforderlich ist die bereits in der Öffentlichkeit diskutierte Reform, die die Käufer entlasten soll, gegenfinanziert vom Bund. Welche Position vertritt Ihre Partei ? können Wohneigentümer mit Ihrer Unterstützung rechnen?

Vogel: Es ist unser Ziel, mit den Ländern über die Zukunft der Grunderwerbsteuer ins Gespräch zu kommen. Uns Unionspolitikern ist klar, dass die stetige Erhöhung der Grunderwerbsteuer ein Kostentreiber im Wohnungsbau ist. Unser Ziel ist ein Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer, der es jungen Familien ermöglichen soll, ihren Traum vom Eigenheim günstiger und schneller leben zu können.

Verband Wohneigentum: Die Grundsteuerreform ist erneut gestoppt. Wie stellen Sie sich einen tragfähigen Kompromiss für eine verwaltungstechnisch einfache, nicht nur kostenneutrale, sondern sozial gerechte Reform vor?

Vogel: Selbstverständlich wollen wir bei unserer Steuerpolitik darauf achten, dass Immobilieneigentümer nicht überfordert werden. Schließlich tritt die CDU dafür ein, dass der Investitionsstandort Deutschland auch künftig durch Investitionen in Immobilien gestärkt wird. Das gilt auch bei einer Reform der Grundsteuer.

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