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Jury auf Tour

Volle Tage liegen hinter der Jury und ihren zwei Begleitern aus der Bundesgeschäftsstelle. Vom 18. bis zum 25. Mai 2016 waren sie unterwegs. In 15 Bundesländern wurden sie von den Gemeinschaften der teilnehmenden Siedlungen mit offenen Armen empfangen. Sie sind durch Siedlungen gelaufen, haben sich Gärten angeschaut und wurden in Häusern herumgeführt – zusammen sind die sechs Juroren 306 Kilometer abgelaufen. Ein Blick hinter die Kulissen des Bundeswettbewerbs.

Das Team des Bundeswettbewerbs

Team Bundeswettbewerb: Martin Breidbach, Heinrich Rose, Christian Lentner, Busfahrer Hans Massig, Manfred Jost, Anna Florenske, Dr. Wolfgang Preibisch, Petra Uertz und Rolf Müller (nicht im Bild: Anja Monschau) © Verband Wohneigentum

Mittwoch, der 18. Mai 2016. Die Wolken hängen tief über Bonn als die sechs Juroren und die vier helfenden Hände der Bundesgeschäftsstelle in den Bus steigen. Monatelange Vorbereitungsarbeiten gehen nun zu Ende: Sie reichen von praktischen Dingen wie die Reiseroute austüfteln, Pressepakete für die teilnehmenden Gemeinschaften zusammenstellen bis hin zur Abstimmung mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung und dem unterstützenden Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Büro im Bus

Acht Tage lang wird der Bus nun das Büro sein. Das Vehikel ist voll bepackt mit Kameras, Computern, Roll-Ups, Bürobedarf, Unterlagen für die Juroren und Materialien für die Pressearbeit, Verbandszeug, ein paar Tüten Gummibärchen und Schokolade – süßer Nervennahrung – und Regenschirmen, zur Sicherheit.

Die Route

Umsichtig auf Autobahnen wie auf engen Siedlungsstraßen kutschiert der Busfahrer die Jury zunächst in den Süden der Republik nach Rheinland-Pfalz, ins Saarland, nach Baden-Württemberg und Hessen. Dann geht es weiter Richtung Osten gen Thüringen, Bayern, Sachsen, Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Anschließend nimmt der silbergraue Bus Kurs auf Norden: Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen wurden angesteuert, und zum Abschluss geht es nach Nordrhein-Westfalen.

Tagesablauf

Die Tage sind voll: Täglich zwei Gemeinschaften à zwei Stunden. Nur in Leipzig hat die Jury nach einer Begehung den Spätnachmittag frei – wegen der Busfahrer-Zwangspause. Jeder Besuch der Jury beginnt mit einem Imbiss oder klingt beim liebevoll zubereiteten „Siedler-Buffet" in der Gemeinschaft aus. Informationen werden bei Brötchen, Grillsteaks und Kuchen ausgetauscht. Auch etliche Tipps der Juroren nehmen die Gemeinschaften wissbegierig auf.

Doch schnell ist es schon wieder Zeit – der nächste Termin drängt. Nach einer halben Stunde müssen die Acht Abschied nehmen und weiterziehen. Mit jedem Besuch sammeln sich mehr Impressionen in den Köpfen der Juroren. Um sie taufrisch zu verarbeiten, werden sie direkt während der Busfahrt in den Computer getippt und die Bilder in die vorbereiteten Ordner des Laptops geschoben. Am Ende eines jeden Tages sitzt die Jury noch an den zwei Tischen im Bus zusammen: Bei Weingummis und Mineralwasser bespricht man die Eindrücke des Tages und ordnet sie ein.

Die Punktvergabe

Tipptop gepflasterte Terrassen aus dem Baumarktkatalog oder akkurat geharkte Erde der Gartenbeete sind nicht die „Punktebringer". Bestimmender Grundgedanke des Bundeswettbewerbs ist vielmehr, die Zukunftsfähigkeit des Wohneigentums zu erhalten und auszubauen. Jeder der Juroren prüft in seinem Fachgebiet: Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit und die Generationen-Tauglichkeit der Häuser spielen eine große Rolle. Die Gärten werden hinsichtlich ihres Nutzens für Klimaschutz und Ökologie bewertet. Außerdem erhalten Gemeinschaften eine hohe Punktzahl, die sich sozial und bürgerschaftlich engagieren – beispielsweise durch einen Einkaufsservice für Senioren, private Kinderbetreuung, Spiel- und Sportkreise oder für die Integration ausländischer Nachbarn. Die Siedlungen sind vielschichtig und jede punktet auf ihre Weise. Wer welchen Rang gewinnt, zeigt sich am 30. September 2016 bei der Preisverleihung in Berlin.

Wenn Juroren reisen?

Auf der ganzen Bereisung ist der Wettergott dem „Team Bundeswettbewerb" gnädig. Obwohl der Himmel zeitweise so grau ist wie bei der Abfahrt, bleiben die Regenschirme stets in der Tasche. Sturzregen wartet mehrmals geflissentlich, bis die Juroren alles gesehen haben und wieder im Bus sind. Beim Ziel, zukunftsweisendes Wohnen zu zeigen und zu prämieren machen alle mit. Weiter so, denken auch die Juroren und ihre zwei Helfer, als sie schließlich am 25. Mai abends in Bonn nach 2.567 gefahrenen Kilometern ihr rollendes Großraumbüro verlassen. Bis zum Bundeswettbewerb 2020? Fl

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Der 26. Bundeswettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Er wird vom BMUB finanziell unterstützt und fachlich begleitet vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung.

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